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Der Club

INDIAN - was ist eigentlich das Geheimnis und die Faszination dieses sagenumwobenen Kult-Motorrades? Vorweg gesagt, ich kann es nach über 25 Jahren und vielen tausend Meilen immer noch nicht mit wenigen Worten beschreiben. Als ich mich vor 25 Jahren von meiner treuen und so vernünftigen BMW verabschiedete, weil ich mich spontan in eine rot-weisse 47er Chief verguckt hatte, begann mein Abenteuer mit Motorrädern, die mit rationaler deutscher Ingenieurskunst nichts zu tun hatten. Ich verabschiedete mich von Vernunftslogik und technischer Erbsenzählerei und fand mich wieder in stetiger Auseinandersetzung mit einem Motorrad, das alles verspricht und nichts verzeiht. Das war für mich Motorradfahren pur! Von der Pflege über die Wartung bis zum Fahren fordert eine INDIAN die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Fahrers. Die Maschine dankt es dem Besitzer mit unvergesslichen Fahrerlebnissen, noch gesteigert dadurch, wenn wir sie mit Gleichgesinnten teilen. Unzählige Reisen, Rallys und Ausfahrten führen uns INDIAN - Fahrer an viele schöne Orte. Viele Freundschaften sind dadurch im In- und Ausland entstanden, Grenzen im Kopf verschwunden. Und meine INDIAN ist irgendwann ein Teil von mir geworden und gehört zu mir wie ein guter, alter Freund. Sie ist zuverlässig, eigensinnig, ausdauernd, launisch, voller Überraschungen, aber immer wunderschön. Und wenn ich sie sehe und den Motor antrete, geht mir nach so vielen gemeinsamen Jahren immer noch das Herz auf - Gänsehaut! Sie nimmt mich dann mit auf eine Reise in die 30er oder 40er Jahre, blendet die hektische Moderne einfach aus und ist doch omnipräsent, wohin auch immer sie fährt. Denn schliesslich ist jede Fahrt das Ziel. Und jeder Moment auf diesem sagenumwobenem Kult-Motorrad macht mich reicher, auch ohne viel Worte.

Der INDIAN Motocycle Club ist ein internationaler Club mit ca. 450 Mitgliedern in 16 Ländern Europas. Der Besitz eines INDIAN-Motorrades ist keine Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Club, allein das Interesse an INDIAN-Maschinen reicht aus.

Der IMC hat sich zum Ziel gesetzt, die Erhaltung und Pflege dieser seltenen Motorräder, gebaut in den Jahren von 1901 bis 1953, zu fördern. INDIANs sollten dafür bereit sein, wofür sie geschaffen wurden, nämlich von ihren stolzen Besitzern gefahren zu werden! Der Austausch von Informationen und die Förderung von Treffen im In- und Ausland sollen dieses Vorhaben unterstützen. Der Club verfolgt keine materiellen Interessen und betreibt keinen Handel mit Maschinen oder Ersatzteilen. Der Teilemarkt in der Clubzeitung läuft über kostenlose Privatanzeigen und wird europaweit koordiniert. Die Clubzeitung erscheint vierteljährlich. Mitglieder erhalten sie zugeschickt. Die Nachbestellung vorangegangener Clubzeitungen und Jahresnadeln, sowie Clubaufnähern und Aufklebern ist möglich.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt zur Zeit 40,- EUR, zahlbar bis spätestens Ende März. Er zählt für das laufende Kalenderjahr. Bei Zahlungseingang bis zum 15. Juni erfolgt eine Registrierung in der Mitgliederliste. Die Mitglieder erhalten jährlich vier Clubzeitungen, eine Jahresnadel und die Mitgliederliste. Letztere wird nur an Mitglieder ausgegeben.

Service: Mitglieder, deren Adressdaten, Tel.-Nummer, Email oder sonstige Eintragungen im Mitgliederverzeichnis sich geändert haben, können ihre Änderungen durch ein Online-Formular an die Mitgliederverwaltung melden. Hierfür bitte hier klicken.

Beim Clubtreffen auf der Ronneburg wurde am 28.06.2003 eine Mitgliederversammlung durchgeführt, die die Satzung des INDIAN Motocycle Club verabschiedete. Die Satzung ist hier einsehbar.

Weitere Auskünfte und Informationen bekommst Du von den Ansprechpartnern des Präsidiums.
Wir würden uns freuen, Dich im Club begrüßen zu können.