Clubzeitung 71, 2003
Internationales Indiantreffen in Dänemark vom 23. - 27. Juli 2003


Die aus verschiedenen Ländern angereisten Teilnehmer zeigten gerne ihre zum Teil seltenen Indians. Zwei besonders gelungene Umbauten sind zu erwähnen: Dieters Indian mit 1880 ccm Anzani- Motor und eine 4 Zylinder mit NSU TT Motor.

Am Freitagnachmittag war Beginn des offiziellen Programms. Auf einer Wiese fand das SLOWRACE mit erschwerten Bedingungen statt. Bei diesem Wettbewerb befand sich ein zweiter Mann mit einem Eimer Wasser auf dem Motorrad, den er über den Kopf des Fahrers halten musste. Sieger war, wer am Ende der Strecke das meiste Wasser im Eimer hatte. Zum Gelächter der Zuschauer ergoss sich das meiste Nass über den Fahrer selbst. Am Abend war der Auftritt einer Volkstanz-Gruppe, danach Country-Musik.
Der Samstagmorgen begann mit einem guten und reichlichen Frühstück. Ab 11 Uhr starteten die Indians mit ihren Fahrern zur Rundfahrt nach "Ebeltoft". Dort traf man sich am Liegeplatz der Fregatte "Jylland". Es handelt sich um das letzte Holzkriegsschiff, das in Dänemark gebaut wurde. Am späten Nachmittag waren auch die Letzten von der Rundfahrt zurück. Der Präsident des Indianclubs Dänemark "Ove" gab jetzt den Start frei zum eigentlichen Höhepunkt - "Dragracing".


Nach dem ausgedehnten Abendessen begann Ove mit der Siegerehrung. Bei der Vergabe der Preise konnten wir mehrere unserer Clubmitglieder beglückwünschen. Den Preis für die weiteste Anfahrt bekamen Thomas und Petra Walthard mit 1.674 km aus der Schweiz. Preisträger war auch Horst Strangmann mit seiner Indian Four. Gleich zwei Preise erhielt Michael Schneider für die beste "non-original Indian" und eine Platzierung beim Dragracing. Die schnellste Indian kam allerdings aus Schweden. Nachdem auch die restlichen Pokale verteilt waren, begann die eigentliche Party mit Musik aus den 60er und 70er Jahren.

Der Sonntagmorgen begann mit schlechtem Wetter, aber auch mit einem guten Frühstück. So nach und nach bauten die Meisten ihre Zelte bzw. Lager ab und begaben sich auf die Rückreise.
Für die rundum gelungene Veranstaltung gilt mein Dank dem Indianclub Dänemark, dem MC-Mosten und in besonderem Maße dem Präsidenten Ove, der alle Aktivitäten selbst leitete und überall zur Stelle war. Von diesem Treffen können wir jetzt alle in der kalten Jahreszeit zehren und uns auf das nächste Europatreffen in England freuen. Bernhard Schmotte